Zehn geheime Schönheiten (Texte von www.t-online.de )

 

Romantischer Sonnenuntergang in der Toskana (Foto: dpa)
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Romantischer Sonnenuntergang in der Toskana (Foto: dpa)

 

Toskana – schon der Name weckt die Sehnsucht nach Zypressenalleen und sanften Hügeln. Im Herbst, wenn der Wein in die Keller kommt und die Dörfer noch die Wärme des Sommers in den uralten Mauern gespeichert haben, ist die perfekte Zeit für eine entspannte Reise durch diese Traumlandschaft. Florenz, Siena und der Schiefe Turm von Pisa dürfen da natürlich nicht fehlen. Aber kennen Sie auch Populonia, La Verna und Collodi? Wir haben die schönsten Geheimtipps der Toskana, die man keinesfalls versäumen sollte, zu einer Rundreise zusammengestellt.

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Foto-Serie Das Chianti im Herzen der Toskana 

 

Geheimtipps von den Alpen bis zur Küste
Bei den Mamorsteinbrüchen der Apuanischen Alpen beginnt die Reise. Weiter geht es zum Geburtsort der Vespa, wo man heute in einem Museum alles über den Kult-Roller erfährt. In Leonardo Da Vincis Heimatstadt Vinci gibt natürlich auch dort ein Museum zu besichtigen. Außer in Museum lädt die Toskana aber vor allem zu Weinverkostung, romantischen Spaziergängen in Olivenhainen und entspannenden Tagen an der etruskischen Küste ein.

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Obligatorische Highlights

 

Michelangelos berühmte Statue des ''David''  (Foto: dpa)
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Michelangelos berühmte Statue des ''David'' (Foto: dpa)

Zwischen verträumten Weindörfern und den sanften Hügeln der Region, den versteckten Schätzen und geheimen Orten gilt es trotzdem für jeden Toskana-Urlauber die bekanntesten Spots gesehen zu haben. Der beste Startplatz ist natürlich Florenz. Bei einer Tasse Cappuccino im Café Rivoire bewundern die Herren den historischen Charme der Piazza della Signoria, die Damen werfen einen Seitenblick auf den schönsten Mann Italiens. Kein Grund für ihre Begleiter, eifersüchtig zu sein: Er ist aus Stein und steht als David-Statue von Michelangelo vor dem Rathaus. Florenz wäre allein einen Urlaub wert. Für diesmal muss ein Nachmittagsbummel genügen. Das Auto wird in der Bahnhofstiefgarage geparkt (gut ausgeschildert: "Stazione FS"), vo n da sind es keine fünf Minuten zum Domplatz. Wie ein riesiger roter Ballon über den Dächern der Stadt weist die 600 Jahre alte Domkuppel den Weg. Wer keine Höhenangst hat, kann die 463 Stufen ins Kuppeldach aufsteigen und genießt einen atemberaubenden Blick bis Fiesole.

Foto-Serie Florenz

Besichtigungstour in Pisa beim berühmten Turm

Pisa (Foto: dpa)
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Pisa (Foto: dpa)

 

Von Florenz ist es nur ein Katzensprung nach Pisa. Der berühmte Schiefe Turm darf zwar seit drei Jahren wieder bestiegen werden. Doch wer nicht schwindelfrei ist (4,5 m Überhang!) und sich auch nicht angemeldet hat, der belässt es besser beim Blick über den grünen Rasen auf die zuckergussweißen Säulenbögen. Nebenan im Mittelschiff des Doms schwingt leise der riesige Bronzeleuchter. Seine Bewegungen sollen Galileo Galilei auf die Pendelgesetze gebracht haben.

Foto-Serie Pisa

Alle Flüge in die Toskana gehen über den Flughafen Pisa. Fast alle No Frills Airlines fliegen dorthin, aber auch viele Linien oder Charterfluggesellschaften mit Restplatzangeboten.  
Abseits der Weinstraßen

 


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Doch die Toskana hat nicht nur Wein und Landschaft, sondern auch Küste und Inseln. Zum Baden ist es bis November warm genug an den prächtigen Sandstränden Giannella und Feniglia der benachbarten Halbinsel Monte Argentario. Im Hauptort Porto Santo Stefano hat aber auch der Winter sein Gutes. Nie schmecken Muscheln und Fisch besser als fangfrisch in den Hafenlokalen. Freundlicher sind die Besitzer jetzt obendrein. Wer mag, nimmt die Fähre hinüber zur Lilieninsel Giglio (sprich: Dschilio) und wandert den uralten gepflasterten Maultierpfad vom hübschen kleinen Hafen hinauf zum Burgdorf Castello.

Traumhaftes Exil
Bei schönem Wetter sieht er von dort oben bis zur größten Insel der Toskana: Elba, 80 Kilometer küstenaufwärts. Dort ist Napoleon an allem schuld. 300 Tage, vom 4. Mai 1814 bis 28. Februar 1815, lebte er hier in der Verbannung. Sein Wohnhaus, die Villa dei Mulini in Portoferraio, und die Sommerresidenz San Martino muss man als Elba-Tourist natürlich gesehen haben. Doch die meisten Möbel haben die Erben des großen Korsen verscherbelt. Stimmungsvoller ist allemal die 45-minütige Wanderung zur Wallfahrtskirche Madonna del Monte über dem Dorf Marciana Alta. Dort traf sich der große Feldherr regelmäßig mit seiner Geliebten, der polnischen Gräfin Maria Valevska, zum Schäferstündchen im Sonnenuntergang.

Weitere Informationen:
Tourismusbüro der Toskana: Toscana Promozione, Via Vittorio Emanuele II, 62-64, Villa Fabbricotti, I-50134 Firenze, Tel. 0039/055/46280-1, Fax -39, E-Mail: turismo@toscanapromozione.it