Zehn geheime Schönheiten (Texte von
www.t-online.de )
|
|
|
Toskana –
schon der Name weckt die Sehnsucht nach Zypressenalleen und sanften Hügeln. Im
Herbst, wenn der Wein in die Keller kommt und die Dörfer noch die Wärme des
Sommers in den uralten Mauern gespeichert haben, ist die perfekte Zeit für eine
entspannte Reise durch diese Traumlandschaft. Florenz, Siena und der Schiefe
Turm von Pisa dürfen da natürlich nicht fehlen. Aber kennen Sie auch Populonia,
La Verna und Collodi? Wir haben die schönsten Geheimtipps der Toskana, die man
keinesfalls versäumen sollte, zu einer Rundreise zusammengestellt.
Zum Durchklicken Zehn Geheimtipps in der Toskana
Foto-Serie Das Chianti im Herzen der Toskana
|
Geheimtipps
von den Alpen bis zur Küste |
|
|
|
Zwischen verträumten
Weindörfern und den sanften Hügeln der Region, den versteckten Schätzen und
geheimen Orten gilt es trotzdem für jeden Toskana-Urlauber die bekanntesten
Spots gesehen zu haben. Der beste Startplatz ist natürlich Florenz. Bei einer
Tasse Cappuccino im Café Rivoire bewundern die Herren den historischen Charme
der Piazza della Signoria, die Damen werfen einen Seitenblick auf den schönsten
Mann Italiens. Kein Grund für ihre Begleiter, eifersüchtig zu sein: Er ist aus
Stein und steht als David-Statue von Michelangelo vor dem Rathaus. Florenz wäre
allein einen Urlaub wert. Für diesmal muss ein Nachmittagsbummel genügen. Das
Auto wird in der Bahnhofstiefgarage geparkt (gut ausgeschildert: "Stazione
FS"), vo n da sind es keine fünf Minuten zum Domplatz. Wie ein riesiger
roter Ballon über den Dächern der Stadt weist die 600 Jahre alte Domkuppel den
Weg. Wer keine Höhenangst hat, kann die 463 Stufen ins Kuppeldach aufsteigen und
genießt einen atemberaubenden Blick bis Fiesole.
Foto-Serie Florenz
Besichtigungstour in Pisa beim berühmten Turm
|
|
|
Von Florenz ist es nur ein
Katzensprung nach Pisa. Der berühmte Schiefe Turm darf zwar seit drei Jahren
wieder bestiegen werden. Doch wer nicht schwindelfrei ist (4,5 m Überhang!) und
sich auch nicht angemeldet hat, der belässt es besser beim Blick über den
grünen Rasen auf die zuckergussweißen Säulenbögen. Nebenan im Mittelschiff des
Doms schwingt leise der riesige Bronzeleuchter. Seine Bewegungen sollen Galileo
Galilei auf die Pendelgesetze gebracht haben.
Foto-Serie Pisa
Alle Flüge in die
Toskana gehen über den Flughafen Pisa. Fast alle No Frills
Airlines fliegen dorthin, aber auch viele Linien oder Charterfluggesellschaften
mit Restplatzangeboten.
Abseits der Weinstraßen
|
|
Doch die Toskana hat nicht
nur Wein und Landschaft, sondern auch Küste und Inseln. Zum Baden ist es bis November
warm genug an den prächtigen Sandstränden Giannella und Feniglia der
benachbarten Halbinsel Monte Argentario. Im Hauptort Porto Santo Stefano hat
aber auch der Winter sein Gutes. Nie schmecken Muscheln und Fisch besser als
fangfrisch in den Hafenlokalen. Freundlicher sind die Besitzer jetzt obendrein.
Wer mag, nimmt die Fähre hinüber zur Lilieninsel Giglio (sprich: Dschilio) und
wandert den uralten gepflasterten Maultierpfad vom hübschen kleinen Hafen
hinauf zum Burgdorf Castello.
Traumhaftes Exil
Bei schönem Wetter sieht er von dort oben bis zur größten Insel der Toskana:
Elba, 80 Kilometer küstenaufwärts. Dort ist Napoleon an allem schuld. 300 Tage,
vom 4. Mai 1814 bis 28. Februar 1815, lebte er hier in der Verbannung. Sein
Wohnhaus, die Villa dei Mulini in Portoferraio, und die Sommerresidenz San
Martino muss man als Elba-Tourist natürlich gesehen haben. Doch die meisten
Möbel haben die Erben des großen Korsen verscherbelt. Stimmungsvoller ist
allemal die 45-minütige Wanderung zur Wallfahrtskirche Madonna del Monte über
dem Dorf Marciana Alta. Dort traf sich der große Feldherr regelmäßig mit seiner
Geliebten, der polnischen Gräfin Maria Valevska, zum Schäferstündchen im
Sonnenuntergang.
Weitere Informationen:
Tourismusbüro der Toskana: Toscana Promozione, Via Vittorio Emanuele II, 62-64,
Villa Fabbricotti, I-50134 Firenze, Tel. 0039/055/46280-1, Fax -39, E-Mail:
turismo@toscanapromozione.it